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28 Jul |
Viel Fund, viel Ehr? Geocaching
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Wer öfter mit Cachern unterwegs ist, die weit über 5000 oder gar über 10000 Geocaches gefunden haben, der konnte das seltsame Verhalten anderer Cacher sicher auch schon beobachten.
Das geht von unauffälligen Blicken mit glänzenden Augen und offenen Mündern bis hin zu Ehrbekundungen und Autogrammwünschen.
Allerdings sollte man auch die Schattenseite nicht unerwähnt lassen, ganz nach dem Motto “Viel Feind, viel Ehr”. Denn überall wo es Punkte und Ranglisten gibt, gibt es auch Neider. Da wird sich dann ignoriert, mit bösen Mails bedacht oder schlimmeres…
Persönlich hatte ich schon mit beiden Seiten zu tun und finde beides eher seltsam…
Welche Erfahrungen hab ihr in diese Richtung gemacht?
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Kommentare
17 Kommentare zu “Viel Fund, viel Ehr?”
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Naja, der Zickenkrieg in der Rangliste ist schon einfach nur lächerlich. In keinem anderen Land sehen die Top 10 so aus.
Und ansonsten gilt für mich persönlich: Viel und vor allem gut Hide, viel Ehr.
Und mit den Vielfindern komm ich persönlich durchweg problemlos klar.
Ja, Hater und Neider gibts überall, und manchmal brauchts nur einen, der den Rest dann gegeneinander ausspielt, und schon gerät die Sache ausser Kontrolle, wenn ihr wisst was ich meine…
Ich behandel jeden gleich und möchte auch von jedem gleich behandelt werden und ich habe unter 1000 Founds.
Mir ist auch schon auf Events aufgefallen, dass manche Leute mit hohen Foundzahlen regelrecht angehimmelt werden. Dies ist wohl eher mit einem Starkult vergleichbar. Wer das macht soll es gerne machen, ich finde es nur ein wenig befremdlich und die “Angehimmelten” meistens auch.
Ansonsten dreht sich ja alles um die Kernaussage hohe Foundzahl = meine Stimme hat mehr Gewicht.
Eine Aussage die ich gerade von Leuten mit einer stattlichen Foundanzahl noch nie gehört habe. Aber wir haben ja alle am Anfang gedacht, wenn ich erstmal 100 Funde habe, werde ich anders wahrgenommen. Eine Meinung die durch die aktuelle Newbiediskussion übrigens noch verstärkt wird.
Wer öfter mit Cachern unterwegs ist, die gar keine Funde mehr online loggen, dem gehen Ranglisten und andere Statistiken ziemlich am – äh – Dings vorbei.
Noch 158 Punkte, dann fällt Mr. Anonymous aka JR849 endlich aus der Seite 1 der Schwanzvergleichsliste. Jippie!!!
Eigentlich hätten Cacher mit hoher Fundzahl recht viel Mitleid verdient. Bei der heutigen Cachequalität müssen die ganz schön im Müll gewühlt haben…
Sind doch genauso Geocacher, wie jeder andere auch.
Jeder macht das Hobby wie er mag. Der eine extremer, der ander einen im Jahr.
–leben und leben lassen–
Die Cacher mit den hohen Fundzahlen kochen doch auch nur mit Wasser. Übrigens sagen ja hohe Fundzahlen überhaupt nichts aus. Ich kenne zwei die Cachen seit 2004 haben momentan irgendwas über 200 Funde aber schon wesentlich mehr gefunden. Die haben nur keinen Bock zu loggen. Mir ist es egal ob jemand viele Funde oder wenige hat, Hauptsache die Persönlichkeit dahinter stimmt
Wieso ist man eigentlich etwas Besonderes, wenn man über 10000 Dosen gefunden hat? Was für eine „Leistung“ hat dieser Mensch denn erbracht?
Also den Fundzahlen wird immer viel zu viel Aufmerksamkeit geschenkt. Was sagen hohe Fundzahlen letztlich aus??? Sie dokumentieren doch lediglich, dass man viel Zeit in das Dosensuchen investiert, weil man die Zeit eben hat (Rentner, arbeitslos, Schüler, etc.) Das ist in meinem Fall aber nicht der Grund
Das sage ich auch immer denjenigen, die mich fragen, wie ich es denn geschafft hätte, sooooo viele Caches zu finden. ICH BIN EINFACH SCHON SEHR LANGE DABEI. Das ist alles. Ich habe einen Vollzeitjob und cache in der Freizeit. Ich cache allerdings auch viel und regelmäßig. Mir macht das Dosensuchen Spaß, das ist meine Motivation.
Eine Rangliste brauche ich nicht. Aber es gibt sie eben. Da taucht man zunächst auf, ob man will oder nicht. Irgendwann wurde mir die Gerüchteküche und der Neid
zuviel und ich habe mich streichen lassen. Ja, das geht. Umgekehrt gehts aber auch, und ich werde zukünftig wieder drinstehen. Denn ich habe gemerkt, dass es ganz egal ist, was man macht. Geredet, gelästert, etc. wird immer. So oder so. Soviel zur Ehr.
Aber ich finde auch, dass zu viel Gewese um die Funde und die Leute mit hohen Fundzahlen gemacht wird. Ich weiß zwar von Auseinandersetzungen und Differenzen untereinander, werde mich aber selbst nicht daran beteiligen.
Für mich zählt in erster Linie, dass es fair zugeht. Wer ein Problem mit mir oder meinen Caches hat, soll es sagen. Dann kann man konstruktiv darüber reden und das Problem (hoffentlich) beheben. Dabei ist es mir egal, ob alter Hase oder Newbie. Ich versuche immer zu allen gleich freundlich zu sein nach dem Motto: Wie es in den Wald hineinruft, so schallt es auch heraus.
Übrigens, wer heutzutage anfängt zu cachen, der kann nach dem Abarbeiten von ein paar Powertrails seine Fundzahlen auch schnell in die Höhe treiben. Wer ausschließlich schnelle Tradis sucht, ist fix auf 1000 Funden. Sowas gab es zu meiner Anfangszeit nicht
Hallo Stefan,
ich denke, jeder sollte das Hobby so machen wie es ihm Spaß macht. Ich persönliche mache lieber wenige schöne Multis und Tradis als viele Leitplankentradis. Aber ich habe auch andere Hobbies die Zeit fordern
Solange jeder die Regeln respektiert und das Hirn einschaltet sollten alle Spaß an der Sache haben.
Auch ich habe schon 0815 Caches gelegt und werde diese bald entgültig ins Archiv schicken.
Wer wie viele Dosen auf dem Zähler hat, ist mir persönlich egal und ich denke das sagt auch nicht wirklich viel über den Menschen aus.
Viele Grüße
Tobias
Ich hab auch ein autogramm von dir
Nette Geschichte am Rand:
Hatte bei einem event mein Namensschild nicht dran und als es dann zum allgemeinen Gefrage kam, “wieviele Funde hast Du denn?”
Habe ich wie immer zur Antwort gegeben, “ich cache noch nicht so lange”
Wurde ich doch tatsächlich bedauert, und ein wenig getröstet, Fundzahlen sind nicht das Wichtigste, manche cachen halt langsamer und machen mehr Qualität oder Multis…
Ah, ok danke, na dann bin ich beruhigt, dann kann ich ja weiterhin so cachen, wie mir das Spaß macht
In der heutigen Zeit sind, wie Annett schon geschrieben hat, viele Funde mal garkein Problem!
Und von daher habe ich nichts Tolles gemacht, was sind schon die paar Funde in 2Jahren…
Wenn mich jemand nicht kennt, sage ich lieber, ich cache noch nicht so lange, und gehe somit der eigentlichen Frage aus dem Weg… würde ich meine Fundzahl verraten, kommt die nächste Frage, seit wann ich cache… was ich arbeite und am besten sollte ich noch das Innere nach Außen krempeln…
Deshalb, die zweite Frage vor der ersten beantworten und es wird ein kurzer Dialog! Besser ist das!
Ich sag’s mal so: Ich cache auch noch nicht so lange, hab aber in dieser Zeit eher überdurch-schnittlich viele Punkte gesammelt – einige Top-Highlights und viel Müll natürlich.
Mein Problem ist, dass ich mich schon ertappt habe, Neueinsteiger mit wenig Funden milde zu belächeln, besonders wenn nach 10 Funden der ‘erste eigene’ published wird. Dabei sollte ich doch alle Cacher
gleichermaßen respektieren, ich hab ja auch klein
angefangen. Mein Credo ist ja ‘Hauptsache draussen sein’, und jeder, der käscht, hängt nicht nur vor der Glotze/der PS/dem Bahnhof rum.
Insofern fordere ich von mir selbst mehr Toleranz
ein.
Natürlich haben diejenigen Cacher, die am Wochenende 200 Funde machen, meinen Respekt, denn ich weiss, dass da viel Planung und Ausdauer dazu gehört und manches andere – wie mit den Kumpels saufen gehen, Wohnung putzen, mit der Holden ins Kino gehen oder ähnliche wichtige Dinge auf der Strecke bleiben!
Am Ende gilt: Jeder, wie es ihm beliebt, und ein
bisschen weniger Selbstgefälligkeit unter uns, dann ist unser Hobby eines der besten, das es gibt. Happy Caching und Grüße vom Don!
Die Spitzenreiter – gepriesen sei ihr Name für die Verdienste um Hobby, weil sie in 95% der Cachefundfälle hinter der Leitplanke und in der Dreckecke Micros gepflückt haben!
Schaut man sich die tollen Statistiken an, stellt man irritiert aber nicht unerwartet fest, dass der 1/1-Tradi massenhaft überwiegt. Wie gesagt: Tolle Leistung, der man garnicht genug Anerkennung zollen kann!
Natürlich legen die meisten der Übercacher bevorzugt auch genau diese Statistikdosen und das bergeweise. Sieht man sich die GC-Votes so an, hätten einige der Herrschaften aber besser mehr Zeit in die eigenen Machwerke als in die Powersuche investiert.
Mir ist die Statistik egal und ich werde weder vor Neid erblassen, noch irgendwie irgendwelche Anerkennung zollen, sollte ich mal einen der Kollegen treffen.
Ohnehin wäre ich dafür, die öffentlich Zählung der Funde komplett abzuschaffen, weil genau daraus der Trend zu immer übleren und sinnbefreiteren Dosen resultiert. Die Powercacher brauchen schließlich Futter.
Erfahrungen mit Vielfündigen oder Vielfindern?
Sind ganz unterschiedlich!!! Einige Cacher sind eben ‘einfach so’ im Laufe der Zeit auf ihre Foundzahlen gekommen und brüsten sich nicht damit (aka ‘haben das nicht nötig’), andere wiederum scheinen nur noch auf Quantität aus zu sein und messen ihre eigene Cacherqualität nur an den Fundzahlen – was für eine Lachnummer
Aber da der gemeine Cacher auch nur ein Mensch zu sein scheint ist doch klar, worum es geht…ist wie bei ‘mein Haus, mein Auto, mein Segelboot…’
Ich bin froh & glücklich um jeden meiner Funde, mal mehr, mal weniger, alles zu seiner Zeit
und ich kann es weiterhin als entspanntes Hobby sehen, was bei manchen Findern >xxxx Dosen wohl verloren geht?!
du hast es auf den Punkt gebracht!! Und du siehst doch das es hier auch gleich wieder losgeht, da muß man “im Dreck gewühlt haben” um so viele Funde zu haben
aber irgendwann gewöhnt man es sich ab drüber aufzuregen!!
Viele Grüße aus Schweden, Jörg
Die Anzahl der Funde ist doch relativ – auch wie sie zustande gekommen ist.
Halt – nicht für jeden, denn als Sissi-Cacher darf ich ja gar nicht im Logbuch stehen – stehe ich aber, der Guideline sei Dank.
Jeder spielt das Spiel auf seine Weise oder nimmt es für sich ernster oder weniger ernst.
Und wenn jemand sich über seine Fundzahl definieren will, soll ers doch.
Wenn jemand an die Spitze der Rangliste will, soll ers doch. Und wenn ein jugendlicher Geocacher mit leuchtenden Augen vor seinem 10000-Funde-Idol steht, finde ich es besser, als vor dem z.B. Gangster-Rapper um die Ecke.
Wie der eine sich kollektiv dreifarbige Spiegelsocken überzieht und fünf D-Fahnen spazierenfährt, wird ein anderer eben 22 GC-Aufkleber am Auto haben. In beiden Fällen gehört er zur jeweiligen Gruppe “dazu”.
Jeder, wie er mag oder jeder Jeck is anders.
Nur eines mag ich nicht – mir ungefragt stundenlang anhören, wieso, wieviele und wo das alles im Rahmen der Giga-Cachetour gefunden wurde.
Das -am Rande bemerkt- hört man weniger von den sogenannten “Alten”.
Die Reduzierung auf Founds ist schlicht und einfach eine andere Form der Diskriminierung / Vorverurteilung, sowohl in die ein als auch die andere Richtung … Meist ist es mir egal, in manchen extremen Einzelfällen hört aber der Spaß auf.