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15 Apr |
Caches, Kultur und Olivenhaine – Genußcachen in der Toskana (4) Geocaching, On Tour
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Noch ziemlich kaputt von der ganzen Fahrerei am gestrigen Tag, beschlossen wir beim Frühstück, die Pläne für den heutigen Tag über den Haufen zu werfen und einen eher geruhsamen Tag zu verbringen, ohne groß das Auto zu bewegen. Da aber natürlich das Cachen nicht zu kurz kommen sollte, wählten wir einen 1-Stage-Multi in unmittelbarer Nähe unserer Unterkunft (8,6km Luftlinie).
Der Start dieses Wandercaches “Machu-Picchu Toscana” (GC1EJAQ) ist in Reggello, einer kleinen Stadt in den Hügeln der Umgebung. Da wir trotz OSM Karten auch hier keinen einzigen Weg auf den Garmin Geräten fanden, waren wir froh über die detailierte englischsprachige Beschreibung im Listing, die uns eine bestimmte Wanderroute vorgab. Als wir unser Auto am Ausgang von Reggello, auf knapp 350 Höhenmeter abgestellt hatten und uns auf zur Luftlinie nur ca. 5,5km, aber auf über 1100 Höhenmetern befindende Stage 1 aufmachten, war klar, geruhsam wird das heute wohl doch nicht.
Laut Listing sollte der Aufstieg nur etwas über zwei Stunden dauern, ein echter Scherzkeks, der Owner! Wie lange wir letztendlich gebraucht haben, wissen wir nicht mehr, aber es waren deutlich mehr als die veranschlagten zwei Stunden. Belohnt wurden wir aber während des gesamten Aufstiegs und natürlich am Gipfel des Monte Acuto mit einer sensationellen Aussicht, die die Strapazen schnell vergessen ließ.
Lag es am anstrengenden Aufstieg oder an der tolle Aussicht, Stage 1 blieb uns zunächst verborgen. Ein Blick auf das Spoilerbild führte uns schliesslich an die richtige Stelle, eine zerknüllte Plastikflasche, in deren Hals ein Zettel steckte,auf denen die Finalkoordinaten standen. Sowas hatten wir auch noch nicht gesehen.
Das Final war wieder nur knapp einen Kilometer entfernt, dummerweise aber auf einem anderen, oben abgeflachten Berggipfel, dem Poggio della Regina. Also mussten wir erstmal einen passenden Abstiegspfad finden, der uns auch zum richtigen Berg führt. Das ganze war dann aber einfacher als gedacht und so konnten wir uns schon eine halbe Stunde später an den Aufstieg zum knapp über 900 Meter hohen Finalberg machen. Die Dose zu finden war hier nur Routine und wir konnten uns als Zweitfinder ins Logbuch eintragen. Super! Der Owner des eingeloggten Coins wird sich sicher freuen, dass wir die Münze mach fast einem halben Jahr mitgenommen haben.
Der Weg zurück nach Reggello war in ca. 50 Minuten geschafft und eigentlich wollten wir dort etwas essen gehen, nur leider fanden wir hier kein Restaurant. So machten wir uns in Umwegen auf nach Figline Valdarno, dem nächsten größeren Ort bei unserer Unterkunft und fanden dort das kleine gemütliche Ristorante Stroncapane mit schönem Keller, in dem wir endlich ein leckeres Abendessen genießen konnten. Ein schöner Abschluß eines tollen Cachetages.
Tag 5 erzählt euch nun Lilly wieder…
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