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6 Sep |
Tricky Air Meal… Geocaching, On Tour, T5
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Wenn ein Meisterkoch zu Tisch ruft, läßt man sich nicht lange bitten. Im übertragenen Sinne gilt dies auch für die kleine T5er Serie, die ich zusammen mit merdian und ScandinavianMagic (cacheville.de) am Samstag genossen habe.
Meisterkoch kallerobs hatte aufgetischt und einiges aufgefahren, was den echten Klettergourmet vor Freude in der Luft hängen läßt.
Schon bei der Vorspeise waren wir ganz auf dem Häuschen und mußten schon bis oben unter den gedeckten Topfdeckel schauen um an das Logbuch zu kommen. Da kann einem vor lauter Verzückung schon mal die unsignierte Rechnung aus der Hand fallen.
So hatten wir schon beim vorzüglichen
Hors d’œuvre eine ID davon, was da noch für Gaumengenüsse auf uns warten sollten.
Am Hauptgericht angelangt, war uns schnell klar, dass wir hier einiges zum Auslöffeln vor uns hatten. Hier mussten die ganz langen Spaghetti aus der Speisekammer geholt werden. Beim Umrühren des Kochwassers kamen wir gehörig ins Schleudern und es dauerte länger als die üblichen acht Minuten bis die langen Spaghetti al dente zum Trocknen in luftiger Höhe hingen.
Mit Croll, aber viel Spaß durfte nun jeder von uns mit der Rolle spielen, die ihm an den Leib geknotet war. Welch ein grandioses Schauspiel!
Mit leichter Hand dirigierten wir das Besteck schwungvoll über den Teller und genossen, was der Meister uns kredenzt hatte. Leider geht auch das beste Mahl irgendwann zu Ende, doch uns erwartete ja noch ein 3-Gänge-Dessert und wir waren ganz sicher noch nicht satt.
Der erste Gang des Desserts wollte zunächst nicht so recht munden. Erste ein Blick unter den Tellerrand brachte die Einsichten, dass man auch beim Nachtisch das rechte Augenmass walten lassen sollte und dass angebissenes Obst durchaus zum Genuß einer Speise beitragen kann.
Verzückt durch derlei Gaumenfreuden ließen wir doch glatt die Hälfte liegen, was uns später einen ärgerlichen, weil unnötigen Anruf beim Meisterkoch abnötigte.
Der zweite Dessertgang, serviert im feuchtesten Weinkeller der Gegend, vernebelte derart unsere Sinne, das wir die Zeichen der Zeit erst erkannten, als wir mit der Nase darauf gestoßen wurden.
Na ja, eben doch kein perfektes Dinner…
Als Abschluß dieses opulenten Mahls wurde uns ein Cocktail angereicht, so richtig mit Cocktailschirmchen und Cocktailkirsch. Das rotglänzende Obst war dann auch unser letztes Ziel
Keine Ahnung ob es nun an der Höhenluft während der Hauptspeise, den Dämpfen im Weinkeller oder am vollen Magen lag, aber mich überkam plötzlich ein starkes Kuschelbedürfnis. Andere machten sich vor lauter Übermut schwungvoll nass und der Letzte hing hungrig und ratlos in den Seilen, das wir ihm einen Grill-on-reichen mussten.
Auch wenn durch mein Rauf- und Runterkuscheln das Schirmchen etwas in Mitleidenschaft gezogen wurde, hatten letztlich alle ihre Kirsche abbekommen und Geschirr und Besteck konnte eingeräumt werden.
Knapp acht Stunden haben wir dieses Menü in vollen Zügen genossen. Eindeutig kein Fast Food, nix für den kleinen Hunger zwischendurch.
Wer nun Appetit bekommen hat und das Wasser im Mund zusammen läuft, der sollte sich zuerst fragen, ob die Augen nicht größer als der Hunger sind und ob er schon richtig mit Messer und Gabel umgehen kann?
Falls hier noch Handlungsbedarf besteht, denn sei gesagt, der Meitserkoch himself bietet “Kochkurse” für Einstiegsgenießer und fortgeschrittene Gourmets gleichermaßen an.
Für alle anderen gibt’s nun hier die Speisekarte zum Nachgenießen:
Tricky Trilogie I: Gruß aus der Küche
Tricky Trilogie III: `auchdünne Minzoblate
Bon Appétit!
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Kommentare
2 Kommentare zu “Tricky Air Meal…”
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Da ist ja wohl jemand unter die Poeten gegangen, hehe!
Das ist doch mal ein etwas anderer T5-Bericht, sehr appetitlich zu lesen…
Wie gut das hier niemand vom Baum gefallen ist